Dachlexikon

Kleines Lexikon zur Wärmedämmung


Aufsparrendämmung

Dämmmethode, bei der das Dämmmaterial auf den Sparren verlegt wird. Diese Methode führt zu einer geschlossenen Wärmedämmhaube über dem Dach und schützt den gesamten Dachstuhl.

BauderPIR

Verlegefreundliches Wärmedämmsystem aus PU-Hartschaum, das mehrere Funktionsschichten in einem Dämmelement vereinigt.

Dämmstoffdicken

Betriebswirtschaftlich sinnvolle Dämmstoffdicken ergeben sich aus der Art des Materials und seiner angesichts der Dämmleistung erforderlichen Dicke. Unterschieden wird bei jedem Wärmedämmstoff zwischen minimal sinnvoller Dicke, maximal sinnvoller Dicke und optimaler Dicke. Der Grund dafür liegt darin, eine optimale Abstimmung zwischen Wirtschaftlichkeit und Dämmleistung zu finden.

Dampfsperre

Sperrschicht, die ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Wärmedämmung verhindert.

Diffusion

Unter Diffusion versteht man die Wasserdampfwanderung durch ein Bauteil von innen nach außen.

Energieeinsparverordnung

Ab Herbst 2009 gilt in der Bundesrepublik eine aktualisierte "Energieeinsparverordnung" (EnEV). Sie stellt genaue Anforderungen an die Wärmedämmung im Neubau, fordert aber auch bestimmte Maßnahmen bei erstmaligem Einbau, bei Umbau, Ersatz oder Erneuerung von Außenbauteilen im Altbau. Den genauen Wortlaut erhalten Sie bei Ihrem Fachhandwerker, Ingenieur oder Architekten. Sie können auch bei Bauder diese Informationen erhalten. Wichtig: Mit weiteren Verschärfungen ist auch in Zukunft zu rechnen.

Energieausweis

Dokument, das die wesentlichen Energiewerte Ihres Hauses enthält.

Fördermittel

Der Staat fördert Baumaßnahmen, die dem "Treibhauseffekt" entgegenwirken und Energie sparen. Nähere Informationen hierzu:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt
Tel. 069 / 74 31-0
www.kfw.de

Innendämmung

Unter Innendämmung versteht man die Wärmedämmung von Bereichen innerhalb eines Gebäudes. Dazu zählen zum Beispiel die oberste Geschossdecke sowie Kellerräume.

Konvektion

Unter Konvektion versteht man Luftströmungen durch Fugen oder mangelhaft ausgeführte Anschlüsse. Durch Konvektion wird wesentlich mehr Feuchtigkeit in ein Bauteil transportiert als durch Diffusion.

Polyurethan (PU)

Hartschaum mit sehr niedriger Wärmeleitfähigkeit: eignet sich aufgrund seiner besonderen Eigenschaften hervorragend als Wärmedämmstoff.

Untersparrendämmung

Dämmmethode unter den Sparren mit folgenden Nachteilen: Wärmeverlust über die Wände; kostbarer Wohnraum wird verkleinert; während der Dämmarbeiten kann der Dachraum nicht genutzt werden.

U-Wert

Der U-Wert (früher k-Wert, Wärmedurchgangskoeffizient) beschreibt die Bereitschaft von Bauteilen (allen beteiligten Schichten und nicht nur einzelnen Baustoffen), Wärme durchzulassen. Je geringer der U-Wert, desto höher das Wärmedämmvermögen des Bauteils. Die Größe des U-Wertes wird mit der Einheit W/(m2 * K), also Watt durch Quadratmeter mal Kelvin, angegeben. Sie bezeichnet damit den Energieverlust pro Quadratmeter Fläche bei einer Temperaturdifferenz von 1 °C.

Wärmebrücke

Einzelne, örtliche Stelle im Bauteil mit hohem Wärmedurchgang im Vergleich zu umgebenden Bauteilen, z. B. Sparren, Fensterlaibung und sogar Bauteilecken. An Wärmebrücken kann Schwitzwasser entstehen und zu Bauschäden führen.

Wärmedämmstoffe

Wärmedämmstoffe sind Baustoffe, die sich durch eine besonders niedrige Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu anderen Baustoffen auszeichnen.

Wärmeleitfähigkeit

Je geringer die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes, desto geringer ist der Wärmeverlust. Wärmeleitfähigkeit wird bestimmt durch die Wärmemenge, die durch einen Meter Dicke eines Baustoffes bei einer Temperaturdifferenz von 1 °C (=1K) hindurchgeht.