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Bunte Mischung: Die Bauder Samenmischung

Schwerpunkt der Bauder Samenmischung sind Dachkräuter. Unterschiedliche Wuchshöhen, Blütenfarben- und zeiträume bieten über das Jahr ein abwechslungsreiches Vegetationsbild. Die Sedumpflanzen tragen zwar zur Flächendeckung bei, treten aber aufgrund ihrer geringeren Wuchshöhen nicht so stark in Erscheinung.

Standort, Witterung und nicht zuletzt die Form des Daches haben großen Einfluss auf die Entwicklung der einzelnen Arten und der gesamten Pflanzengesellschaft. Das Saatgut ist entsprechend breit angelegt, um Arten für unterschiedlichste Standorte bereitzuhalten. Die tatsächliche Artenzusammensetzung auf dem Dach kann und darf objektbezogen stark variieren. Auch nach der Anfangsetablierung der ersten zwei Jahre kann sich die Vegetation noch weiter umbilden, bzw. weiterentwickeln.

Pflegehinweise

Die größere Artenvielfalt der Samenmischung im Vergleich zu einer Sedumbegrünung führt von Anfang an zu einer dynamischeren Vegetationsentwicklung. Dazu kommen typische Bestandsumbildungen der ersten Jahre. Pionierpflanzen wie Mohn werden oft schon in der zweiten Vegetationsperiode komplett verdrängt. Andererseits können einwandernde Arten der Umgebungsflora die Extensivbegrünung zusätzlich bereichern. Entfernt werden muss nur für den Schichtenaufbau der Begrünung, bzw. die Funktionsfähigkeit der Dachabdichtung kritischer Fremdaufwuchs. Alles Andere kann und sollte toleriert werden.

Stark wuchernde Bestände können mit einer einfachen Pflegemaßnahme zurückgedrängt werden: Dazu genügen ein oder zwei tiefe Reinigungsschnitte jährlich. Bester Zeitpunkt für einmaligen Rückschnitt ist Ende Juni. Bei zwei Schnittmaßnahmen Anfang Juni und Mitte September. Das Schnittgut sollte entfernt werden. Durch den Reinigungsschnitt wird das Sedumwachstum gefördert. Samenmischungen verursachen also keinen höheren Pflegeaufwand als Sedumbegrünungen. Voraussetzung ist allerdings eine entsprechende Einstellung zum Vegetationsbild der Begrünung. So sind beispielsweise abgetrocknete Blütenstände kein Zeichen für unterlassene Pflege sondern unterstreichen den naturnahen Charakter der Begrünung. So gesehen können die erforderlichen Pflegemaßnahmen für die Aufrechterhaltung einer Sedumbegrünung sogar weitaus höher sein.

 

 

 


Downloads zum Thema
Bauder_Samenmischung_0713_DE_01.pdf439 K

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Stefan Ruttensperger
Fachbereichsleiter Gründach
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