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Normung hält 2017 einige Neuerungen bereit

Im März 2017 wurde die neue DIN 4108 - Teil 4 veröffentlicht: "Wärmeschutz und Energieeinsparung in Gebäuden - Wärme- und feuchteschutztechnische Bemessungswerte".

Neuer Nennwert für die Wärmeleitfähigkeit

Die neue Norm beinhaltet wärme- und feuchteschutztechnische Bemessungswerte für Baustoffe für die Berechnung des Wärmeschutzes und der Energieeinsparung in Gebäuden. Diese Bemessungswerte wurden auf Basis der Nennwerte neu festgelegt. Für den Werkstoff Polyurethan-Hartschaum bedeutet das: Neben dem bekannten Lambda Wert λB für die Wärmeleitfähigkeit wird jetzt auch der Lambda Nennwert λD (Messwert) angegeben. Aus diesem Nennwert errechnet sich der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit.

Für BauderPIR-Wärmedämmplatten gilt nun: Bemessungswert λB = Nennwert λD x 1,03 aber mit einem Mindestzuschlag von 1 mW. In Drucksachen werden deshalb neuerdings beide Werte angegeben. Für BauderPIR, aluminiumkaschiert zum Beispiel der bekannte Wert für die Wärmeleitstufe (WLS) mit WLS 023 sowie der Nennwert λD 022 bzw. 0,022 W/mK.

An der hervorragenden Dämmeigenschaft sowie der ausgezeichneten Qualität des Hochleistungsdämmstoffs BauderPIR hat sich mit der Einführung des neuen Nennwerts nichts verändert.


Neue Regelwerke für Abdichtungen von Gebäuden

Seit vielen Jahren regelt die DIN 18531 die Abdichtung von Flachdächern und die DIN 18195 die Abdichtung von Bauwerken z.B. im erdberührten Bereich. Im Sommer diesen Jahres wird sich diese Aufteilung ändern, da die Normen komplett überarbeitet wurden. Dann gelten die Normen wie folgt:

  • DIN 18195: Begriffe
  • DIN 18531: Genutzte und nicht genutzte Dächer
  • DIN 18532: Befahrene Flächen aus Beton
  • DIN 18533: Erdberührte Bauteile
  • DIN 18534: Innenräume
  • DIN 18535: Behälter und Becken

Die DIN 18195 wird mit der Überarbeitung die Begriffe für die anderen Normen regeln, so dass die gleichen Begriffe in allen genannten Normenteilen verwendet werden.

Für den Bereich der Flachdächer regelt die neue DIN 18531 dann die genutzten und nicht genutzten Dächer, sowie Balkone, Loggien und Laubengänge in einem eigenen Teil der Norm. Die Norm gliedert sich neu in fünf Teile:

  • Teil 1: Anforderungen, Planung, Grundsätze
  • Teil 2: Stoffe
  • Teil 3: Auswahl, Ausführung, Details
  • Teil 4: Instandhaltung
  • Teil 5: Balkone, Loggien, Laubengänge

Mehr über diese Neuerungen erfahren Sie unter anderem in unseren Dach-Symposien 2017.

 

 


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