Begrünungsverfahren

Bei Kleinflächen empfehlen wir die Bepflanzung mit Flachballenstauden. Größere Dachflächen werden häufig mit Ansaaten von Sedumsprossen, evtl. in Kombination mit Saatgut begrünt. Eine Alternative dazu ist die säfertige Bauder Samenmischung KS plus. Für stark erosionsgefährdete Standorte können vorkultivierte Vegetationsmatten eingesetzt werden.

Die jeweils am besten geeignete Begrünungsmethode sollte objektbezogen ausgewählt werden.

Wissenswertes ...

Wer hat's erfunden ...?

Die Idee, Dächer zu begrünen, ist weder neu und auch nicht traditionell deutsch. Doch deutsche Forschung und Gestaltung haben in Sachen Dachbegrünung definitiv seit 50 Jahren die Nase vorn.

Aus dem 6. Jahrhundert datieren die Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon – als eines der sieben Weltwunder gerühmt und immer gern zitiert. Auch im antiken Athen und in Rom wurden auf den traditionellen Flachdächern Dachgärten angelegt und intensiv genutzt.

In Island und Norwegen werden Dächer seit Jahrhunderten begrünt – hier nutzt man die isolierende Wirkung von Gras- und Torfsoden.(Quelle: Goethe Institut)