Kunstmuseum Ravensburg

Das Kunstmuseum Ravensburg wurde vom Stuttgarter Architekturbüro Lederer + Ragnarsdóttir + Oei entworfen. Es ist das weltweit erste zertifizierte Museum in Passivhaus-Bauweise. Das Kunstmuseum Ravensburg erhielt zahlreiche Auszeichnungen: den Deutschen Architekturpreis (2013), den Preis des Architekturmuseums Frankfurt (2014) und den Nachhaltigkeitspreis. Beim Mies-van-der-Rohe-Award der EU für zeitgenössische Architektur schaffte es das Museum unter die fünf Finalisten.

Entsprechend dem Motto „Erst kommt die Stadt, dann das Haus“ haben die Stuttgarter Architekten auch das neue Kunstmuseum auf das historische Stadtensemble Ravensburg bezogen. Charakteristisch dafür ist beispielsweise die Verwendung von gebrauchten Ziegeln als Material für die Fassade. Dieses evoziert auf sinnliche Weise die Geschichte. Dadurch, dass der gebrauchte Ziegel in eine neue Formensprache überführt wird, wirkt das Vertraute überraschend zeitgemäß.

Das Kunstmuseum Ravensburg beheimatet eine der größten Privatsammlungen Süddeutschlands. Unter dem Format „Selinka Classics“ wird eine Auswahl der über 200 Werke umfassenden Sammlung des früheren Werbeberaters Peter Selinka (1924-2006) und seiner Frau Gudrun Selinka permanent im Museum gezeigt. Darüber hinaus bietet das Museum Raum für Wechselausstellungen und Kreativ-Angebote.


Bilder: Roland Halbe

Bautafel

Objekt:
Kunstmuseum

Bauherr:
Stadt Ravensburg

Ort:
Ravensburg

Fläche:
700 m2

Planung:
Architekturbüro Lederer + Ragnarsdóttir + Oei, Stuttgart

Generalunternehmer:
Georg Reisch GmbH & Co. KG, Bad Saulgau

Ausführender Betrieb:
M & D Flachdachtechnik GmbH, Laupheim

Produkte

Oberlage:
BauderKARAT

1. Abdichtungslage:
BauderFLEX G4E